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Visceral fat diagram, illustration. Belly fat surrounds internal organs

Der in gewissen Körperregionen lokal angesammelte Fettüberschuss kann uns viel Ärgernis verursachen. Die Fettabsaugung (Liposuktion) dient als wirksame Lösung. Unser Ärzte-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung in der WABI Schönheitsklinik.. Die Fettabsaugung wirkt nicht direkt auf das viszerale Fett, da sie auf das subkutane Fett abzielt. Daher werden Fettabsaugungen nicht zur Reduzierung von viszeralem Fett eingesetzt.

Das Viszeralfett (von lateinisch viscera ‚die Eingeweide‘), auch intraabdominales Fett genannt, bezeichnet das bei Wirbeltieren in der freien Bauchhöhle eingelagerte Fett, das die inneren Organe, vor allem des Verdauungssystems, umhüllt. Zum Teil dient es dem mechanischen Schutz der inneren Organe (Baufett). Es ist im Gegensatz zum Unterhautfettgewebe nicht sichtbar (thin-outside-fat-inside). Ab einer gewissen Menge Viszeralfett ist das Bauchvolumen sichtbar vergrößert. Das gesamte Körperfett dient dem Körper als Energiereserve bei Nahrungsmangel.

Diagnose

Als Maß für das Viszeralfett dient der Bauchumfang. Man misst ihn zwei Querfinger oberhalb der Oberkante des Beckenkamms bzw. in der Mitte zwischen Rippenbogen und Spina iliaca anterior superior. Bei Frauen besteht ab einem Bauchumfang von 80 cm, bei Männern von 94 cm ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie für Diabetes mellitus Typ 2. Ab einem Bauchumfang von 88 cm (Frauen) bzw. 102 cm (Männer) gilt das Risiko sogar als stark erhöht. Dies hängt mit der hohen hormonellen Aktivität der Adipozyten in diesem Fettgewebe zusammen, die Einfluss auf Adipokine wie Interleukin-6, Leptin, Plasminogen-Aktivator-Inhibitor-1, Angiotensin (bzw. Angiotensinogen), Resistin und Tumornekrosefaktor alpha sowie Adiponektin hat.

Der Bauchumfang erlaubt eine orientierende Abschätzung der statistischen Risikoerhöhung durch Übergewicht und schweres Übergewicht (Adipositas), die mit dem Verhältnis von Bauch zu Hüfte gut korreliert. Der erst seit Juli 2012 existierende Body-Shape-Index (BSI oder auch ABSI) soll besser als der Body-Mass-Index (BMI) Gesundheitsrisiken prognostizieren, indem er das besonders schädliche Bauchfett mit in die Berechnung einbezieht. Das Verhältnis zwischen Bauchumfang und Körpergröße drückt die Waist-to-height ratio (WtHR) aus.

Dem Bauchumfang als Maß für das Viszeralfett wird eine bessere statistische Vorhersagegenauigkeit für das Erkrankungsrisiko zugeschrieben als dem Body-Mass-Index und dem Taille-Hüft-Quotienten.

Ursachen und Auswirkungen

Angesichts der heutigen Überversorgung mit Nahrungsmitteln in den Industriestaaten und eines zunehmenden Bewegungsmangels lagert der Körper bei falscher Ernährung mehr Viszeralfett ein, als biologisch sinnvoll ist (viszerale Adipositas). Dies geschieht insbesondere bei Übergewicht (Präadipositas) oder Adipositas (Fettleibigkeit) vom Apfeltyp, also dem männlichen Fettverteilungstyp (der aber auch bei Frauen vorkommt), während beim Birnentyp, dem weiblichen Fettverteilungstyp, nicht das Viszeral-, sondern das Hüftfett vermehrt ist.

Durch die dauerhaft positive Energiebilanz kommt es zu einer exzessiven Fettspeicherung und damit zu einer massiven Größenzunahme der Fettzellen (Adipozytenhypertrophie). Dieser zelluläre Stress – beispielsweise durch lokalen Sauerstoffmangel (Hypoxie) oder mechanische Überlastung – veranlasst das Gewebe, verstärkt proinflammatorische (entzündungsfördernde) Botenstoffe wie Zytokine (etwa Interleukin-6 und Tumornekrosefaktor alpha) auszuschütten. Diese wirken als Lockstoffe und rekrutieren Immunzellen, insbesondere Makrophagen (Fresszellen), aus dem Blutkreislauf in das Fettgewebe. Die Fresszellen sammeln sich oft kranzförmig um absterbende Fettzellen an (sogenannte crown-like structures) und nehmen einen entzündungsfördernden Phänotyp an. Aus dieser anfänglich lokalen Immunantwort entwickelt sich bei ständiger Überernährung eine chronische, unterschwellige systemische Entzündung (low-grade inflammation). Diese Fettgewebsinflammation gilt heute als das entscheidende mechanistische Bindeglied zwischen der viszeralen Adipositas und der Entstehung von Insulinresistenz sowie kardiometabolischen Folgeerkrankungen.

Viszeralfett tritt oft mit endokrinen Störungen auf, insbesondere erhöhten Kortisol- und Androgen-Konzentrationen bei Frauen, niedriger Testosteron-Sekretion bei Männern sowie (bei Männern und Frauen) niedrigen Wachstumshormon-Konzentrationen.

Einige Erkrankungen oder Symptome, die mit Übergewicht in Verbindung stehen, treten gehäuft in Verbindung mit Viszeralfett auf:

  • Herzinfarkt
  • Bluthochdruck
  • Schlaganfall
  • Arteriosklerose
  • Polyendokrines metabolisches Ovarsyndrom (bei Frauen)
  • Diabetes Typ 2 (84 Prozent aller Diabeteserkrankungen traten bei Männern mit Bauchumfang größer als 94 cm auf)
  • erhöhte Triglyceridwerte im Blut (sowie weitere Blutwerte, die auf erhöhtes Diabetesrisiko oder auf eine größere Gefahr für Herz-Kreislauf- oder Gefäßleiden hinweisen)
  • metabolisches Syndrom (ein entscheidender Risikofaktor für koronare Herzkrankheiten (KHK)) ist charakterisiert durch mehrere Faktoren, zu denen viszerale Adipositas gehört
  • Thrombose (erhöhtes Risiko durch die chronisch-entzündliche Gewebeerkrankung, die inneres Bauchfett darstellt)
  • erhöhtes Alzheimer-Risiko (im Vergleich zu gleich alten Normalgewichtigen oder Übergewichtigen mit wenig oder keinem Viszeralfett)
  • erhöhtes Krebs-Risiko

Siehe auch

  • Stammfettsucht

Einzelnachweise


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Die Fettabsaugung ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem Fettzellen direkt unter der Haut abgesaugt werden. Der Eingriff ist invasiv und kann zwischen 2.000 und 8.000 Euro kosten. Er wird häufig angewendet, um Problemzonen wie Bauch, Hüfte oder Oberschenkel zu behandeln.. Fettabsaugung (Liposuktion) am Bauch durch top Chirurgen in den Moser Kliniken Augsburg & Bonn. Jetzt über Ablauf, Kosten & Erfahrungen informieren!