Grenzen der Menschheit Johann Wolfgang von Goethe Aufnahme 2001 Wenn der uralte, Heilige Vater Mit gelassener Hand Aus rollenden Wolken Segnende Blitze Über die Erde sät Küss ich den letzten Saum seines Kleides, Kindliche Schauer Treu in der Brust. Denn mit Göttern Soll sich nicht messen Irgend ein Mensch. Hebt er sich aufwärts Und berührt. Die Ode „Grenzen der Menschheit” von Johann Wolfgang von Goethe entstand um 1780 und wurde zum ersten Mal im Jahr 1789 publiziert. Der Dichter kehrte ein Jahr zuvor von seiner Italienreise zurück, die (…)
Grenzen der Menschheit ist ein 1781 oder kurz davor von Johann Wolfgang von Goethe verfasstes Gedicht. Es findet seine Fortsetzung in Das Göttliche. Es zählt zur Epoche der Weimarer Klassik.
Inhalt
Anfangs ist das Gedicht geprägt von Demutsgebärden gegenüber dem „Heiligen Geist“. Der Mensch wird dazu aufgefordert, Ehrerbietung zu leisten, und es kommt eine Warnung vor der Hybris vor „denn mit Göttern soll sich nicht messen irgendein Mensch“. Er (der Mensch) solle sich nicht einmal mit Reben oder Eichen vergleichen, sondern fest auf dem Boden stehen. Grenzen der Menschheit ist daher gut mit Ganymed vergleichbar, das einen ähnlichen Ton anschlägt, allerdings in „gemäßigterer Form“. Man sollte das Gedicht aber nicht alleine betrachten, sondern stets, wie auch bei Prometheus und Ganymed, ebenso Das Göttliche im Blick haben.
Einzelnachweise
Interpretation von Goethes ‘Grenzen der Menschheit’ (1781)
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Goethe Interpretation von „Grenzen der Menschheit“ (1781)
Grenzen der Menschheit. Goethe. [Schrift u. 6 Abb. rad. von L. Thieme
Grenzen der Menschheit ist ein 1781 oder kurz davor von Johann Wolfgang von Goethe verfasstes Gedicht. Es findet seine Fortsetzung in Das Göttliche. [1] Es zählt zur Epoche der Weimarer Klassik.. Im chronologisch geordneten Schaffen Johann Wolfgang von Goethes findet sich um etwa 1780 eine Interphase zwischen zwei Epochen: dem Sturm und Drang und der Weimarer Klassik.